RGV Katastrophe!! - Straßenhundeprojekt Thailand toll!
Ich habe 6 Wochen freiwillig im Hundeshelter von „themanthatrescuesdogs“ gearbeitet und diese Arbeit wirklich geliebt. Michael (der Gründer und Chef) und sein Team sind super freundlich und leben wirklich für ihre Sache. Sie tun so viel Gutes für die Hunde in Thailand und die Atmosphäre im Shelter ist somit wirklich besonders und toll. Wer dort arbeiten möchte, sollte sich aber bewusst sein, dass dort über 350 Hunde leben und es somit auch mal wilder zugehen und schmutzig werden kann. Wer „nur“ auf ein bisschen Kuscheln mit süßen Hunden aus ist, sollte sich besser etwas anderes suchen (das Kuscheln kommt natürlich nicht zu kurz, aber es gibt noch einige andere wichtige Aufgaben) und man wird auch mit viel Leid und Ungerechtigkeit, die den Hunden in Thailand wiederfährt konfrontiert.
Ich habe die Zeit auf jeden Fall in vollen Zügen genossen, meinen Horizont unglaublich erweitert und unendlich viel Liebe erfahren. Ich kann jedem Hundeliebhaber einen Besuch deshalb nur empfehlen. Wenn ihr detailliertere Fragen zur Arbeit mit den Hunden habt oder euch vorab ein Bild machen möchtet, könnt ihr euch auch immer an die Website des Hundeshelters wenden (themanthatrescuesdogs.org) oder Michael über Facebook und Instagram kontaktieren (the man that rescues dogs).
Zu Rainbow Garden Village als Organisation kann ich leider kein positives Wort verlieren. Sie haben mich und die andern Volunteers die ich getroffen habe in einer sehr dreckigen Unterkunft untergebracht (toter Frosch im Waschbecken zum Abspülen, Verbot kurze Hosen im Haus anzuhaben, keine geschlossenen Räume, sodass stets alle möglichen Tiere reinkönnen, giftige Schlangen auf dem Farmgelände uvm.), mit einem schrecklichen Hausverwalter namens Neil.
Dieser hat sehr intransparent gehandelt und ständig Gründe gefunden mich und die andere Volunteerin, die zu der Zeit dort war anzumotzen und zurechtzuweisen. Eine Konfrontation meinerseits mit ihm, bezüglich seiner Ungerechtigkeit hat dann zu einem heftigen Jähzornanfall seinerseits geführt, dass die andere Volunteerin und ich danach Angst hatten unser Zimmer noch zu verlassen. Und wie ich von weiteren Volunteers die dort waren berichtet bekommen habe, ging es nicht nur mir so. Wie sich später herausgestellt hat, waren die Informationen im Reise ABC von RGV einfach falsch. RGV hat wohl viele Bedingungen die Neil vorab gestellt hatte, einfach im ABC ausgelassen, sodass weder wir Volunteers noch Neil unsere Schuld verstanden haben, aber Probleme vorprogrammiert waren. Beschwerden von mir bei RGV haben oft leider nichts gebracht. Es wurde versprochen, dass sie die Angelegenheit mit Neil regeln, doch ist es durch die Kommunikation über viele Ecken meistens eher schlimmer geworden. Auch mein Ansprechpartner für das Projekt hat in den 6 Wochen insgesamt 3 mal gewechselt, sodass sich eigentlich nie jemand wirklich verantwortlich für mich gefühlt hat. Während ich dann recht schnell auf eigene Faust ausgezogen bin und mir ein Hostel in der Nähe des Hundeshelters gesucht habe, ist es mit der anderen Volunteerin so eskaliert, dass sie von Neil auf die Straße gesetzt wurde. RGV hat bei meiner ganzen Ausziehaktion eher ohnmächtig zugeschaut und permanent beteuert wie leid Ihnen alles tut, statt zu helfen. Immerhin habe ich für die Wochen das Geld, welches für die Unterkunft bei Neil verwendet wurde, zurückbekommen. Wäre ich nicht in ein Hostel in die Nähe des Shelters gezogen, hätte ich außerdem jeden Tag noch ca. 10 Euro für den Weg hin und zurück zum Dog Shelter zahlen müssen, was bei einer Dauer von 6 Wochen doch ziemlich ins Geld gegangen wäre und was ich bei einem eh schon hohen Preis für das ganze Projekt nicht angemessen finde.
Eigentlich sollte nach den ganzen Vorfällen die Kooperation mit Neil eingestellt werden, doch habe ich einen Monat später von 2 verzweifelten neuen Volunteers über RGV einen Anruf bekommen, dass sie nicht wissen was sie tun sollen, weil es so schrecklich bei Neil ist. Scheinbar hat RGV somit die Misere weitergeführt, statt zu handeln und auch diese Volunteers mit ihren Problemen alleine gelassen.
Als wäre das Ganze nicht schon schlimm genug, gab es dann auch noch erhebliche Probleme, mir eine anständige Teilnahmebestätigung zukommen zu lassen (falsche Arbeistbeschreibung, falsches Aufenthaltsland und co.), sodass es über 2 Monate gedauert hat, bis ich eine annehmbare Bestätigung bekommen habe, die ich letztendlich eigentlich selbst geschrieben habe.
Resümierend kann ich somit leider nichts Gutes über RGV sagen, sondern ärgere mich nur so viel Geld und Nerven an diese Organisation verschwendet zu haben. Statt zu helfen haben sie mir nur Probleme bereitet und ich kann jedem, der an Frewilligenarbeit im Ausland interessiert ist nur empfehlen selbst nach wohltätigen Vereinen zu suchen und diese direkt anzuschreiben. Die meisten Vereine freuen sich über jede helfende Hand und berechnen euch keine Kosten, wenn ihr vorbei kommen wollt. Auch bei the man that rescues dogs (TMTRD), dem Hundeshelter wo ich war, könnt ihr nach kurzer E-Mail Absprache mit Michael einfach immer vorbei kommen und dann selbst entscheiden wie lange ihr bleiben wollt, ohne irgendwas dafür zu zahlen. In der Nähe befindet sich auch ein sehr schönes Hostel, was sich super als Unterkunft anbietet und ich nur wärmstens empfehlen kann (diese Kosten müsst ihr allerdings selbst tragen). Es besteht aber auch die Möglichkeit in kleinen Zimmern im Shelter umsonst zu wohnen, diese sind allerdings sehr sporadisch und mehr was für hart Gesonnene ;).
Also als abschließendes Fazit: Die Arbeit mit den Hunden immer wieder, RGV niemals mehr im Leben!
Ich habe die Zeit auf jeden Fall in vollen Zügen genossen, meinen Horizont unglaublich erweitert und unendlich viel Liebe erfahren. Ich kann jedem Hundeliebhaber einen Besuch deshalb nur empfehlen. Wenn ihr detailliertere Fragen zur Arbeit mit den Hunden habt oder euch vorab ein Bild machen möchtet, könnt ihr euch auch immer an die Website des Hundeshelters wenden (themanthatrescuesdogs.org) oder Michael über Facebook und Instagram kontaktieren (the man that rescues dogs).
Zu Rainbow Garden Village als Organisation kann ich leider kein positives Wort verlieren. Sie haben mich und die andern Volunteers die ich getroffen habe in einer sehr dreckigen Unterkunft untergebracht (toter Frosch im Waschbecken zum Abspülen, Verbot kurze Hosen im Haus anzuhaben, keine geschlossenen Räume, sodass stets alle möglichen Tiere reinkönnen, giftige Schlangen auf dem Farmgelände uvm.), mit einem schrecklichen Hausverwalter namens Neil.
Dieser hat sehr intransparent gehandelt und ständig Gründe gefunden mich und die andere Volunteerin, die zu der Zeit dort war anzumotzen und zurechtzuweisen. Eine Konfrontation meinerseits mit ihm, bezüglich seiner Ungerechtigkeit hat dann zu einem heftigen Jähzornanfall seinerseits geführt, dass die andere Volunteerin und ich danach Angst hatten unser Zimmer noch zu verlassen. Und wie ich von weiteren Volunteers die dort waren berichtet bekommen habe, ging es nicht nur mir so. Wie sich später herausgestellt hat, waren die Informationen im Reise ABC von RGV einfach falsch. RGV hat wohl viele Bedingungen die Neil vorab gestellt hatte, einfach im ABC ausgelassen, sodass weder wir Volunteers noch Neil unsere Schuld verstanden haben, aber Probleme vorprogrammiert waren. Beschwerden von mir bei RGV haben oft leider nichts gebracht. Es wurde versprochen, dass sie die Angelegenheit mit Neil regeln, doch ist es durch die Kommunikation über viele Ecken meistens eher schlimmer geworden. Auch mein Ansprechpartner für das Projekt hat in den 6 Wochen insgesamt 3 mal gewechselt, sodass sich eigentlich nie jemand wirklich verantwortlich für mich gefühlt hat. Während ich dann recht schnell auf eigene Faust ausgezogen bin und mir ein Hostel in der Nähe des Hundeshelters gesucht habe, ist es mit der anderen Volunteerin so eskaliert, dass sie von Neil auf die Straße gesetzt wurde. RGV hat bei meiner ganzen Ausziehaktion eher ohnmächtig zugeschaut und permanent beteuert wie leid Ihnen alles tut, statt zu helfen. Immerhin habe ich für die Wochen das Geld, welches für die Unterkunft bei Neil verwendet wurde, zurückbekommen. Wäre ich nicht in ein Hostel in die Nähe des Shelters gezogen, hätte ich außerdem jeden Tag noch ca. 10 Euro für den Weg hin und zurück zum Dog Shelter zahlen müssen, was bei einer Dauer von 6 Wochen doch ziemlich ins Geld gegangen wäre und was ich bei einem eh schon hohen Preis für das ganze Projekt nicht angemessen finde.
Eigentlich sollte nach den ganzen Vorfällen die Kooperation mit Neil eingestellt werden, doch habe ich einen Monat später von 2 verzweifelten neuen Volunteers über RGV einen Anruf bekommen, dass sie nicht wissen was sie tun sollen, weil es so schrecklich bei Neil ist. Scheinbar hat RGV somit die Misere weitergeführt, statt zu handeln und auch diese Volunteers mit ihren Problemen alleine gelassen.
Als wäre das Ganze nicht schon schlimm genug, gab es dann auch noch erhebliche Probleme, mir eine anständige Teilnahmebestätigung zukommen zu lassen (falsche Arbeistbeschreibung, falsches Aufenthaltsland und co.), sodass es über 2 Monate gedauert hat, bis ich eine annehmbare Bestätigung bekommen habe, die ich letztendlich eigentlich selbst geschrieben habe.
Resümierend kann ich somit leider nichts Gutes über RGV sagen, sondern ärgere mich nur so viel Geld und Nerven an diese Organisation verschwendet zu haben. Statt zu helfen haben sie mir nur Probleme bereitet und ich kann jedem, der an Frewilligenarbeit im Ausland interessiert ist nur empfehlen selbst nach wohltätigen Vereinen zu suchen und diese direkt anzuschreiben. Die meisten Vereine freuen sich über jede helfende Hand und berechnen euch keine Kosten, wenn ihr vorbei kommen wollt. Auch bei the man that rescues dogs (TMTRD), dem Hundeshelter wo ich war, könnt ihr nach kurzer E-Mail Absprache mit Michael einfach immer vorbei kommen und dann selbst entscheiden wie lange ihr bleiben wollt, ohne irgendwas dafür zu zahlen. In der Nähe befindet sich auch ein sehr schönes Hostel, was sich super als Unterkunft anbietet und ich nur wärmstens empfehlen kann (diese Kosten müsst ihr allerdings selbst tragen). Es besteht aber auch die Möglichkeit in kleinen Zimmern im Shelter umsonst zu wohnen, diese sind allerdings sehr sporadisch und mehr was für hart Gesonnene ;).
Also als abschließendes Fazit: Die Arbeit mit den Hunden immer wieder, RGV niemals mehr im Leben!
Hallo Stefanie,
wir danken dir für deine Rückmeldung und deine Kritik. Wir wollen uns an dieser Stelle auch nochmal zu den Vorkommnissen äußern und möchten uns bei dir entschuldigen, dass du die Organisation deines Aufenthaltes als so negativ erlebt hast.
Die Zusammenarbeit mit Neil und die Unterbringung auf der Farm haben wir beendet, dort finden keine weiteren Platzierungen für Volunteers statt. Ersatz wird ab sofort durch ein nahegelegenes Resort geschaffen, das nur wenige Gehminuten vom Hunderprojekt entfernt liegt, mit welchem wir aufgrund der positiven Resonanz zusammenarbeiten möchten.
Bevor wir das Projekt im letzten Jahr aufgenommen hatten ist unser Vorgesetzter ins Zielland gereist und hat sich Projekt und Unterkunft vor Ort genau angeschaut. Bei seinem Besuch war die Sauberkeit der Unterkunft kein Problem. Viele landestypische Häuser sind offener gestaltet als wir das aus Deutschland gewohnt sind und da die Umgebung sehr ländlich ist, können auch Tiere, die dort leben ins Haus gelangen. Es soll aber natürlich nicht sein, dass ihr den Zustand als unangemessen erlebt bzw. euch nicht wohlfühlen könnt.
Neil war es wichtig, dass lange Hosen getragen und Schultern bedeckt werden, da sich im Haus auch ein Kindergarten und eine Schule befindet. In Thailand ist es Teil der Kultur sich nicht zu freizügig zu bewegen. Dazu gehören beispielsweise Shirts zu tragen, die die Schulter bedecken oder auch Hosen die mindestens die Knie bedecken. Daher wollte er gerne, dass Volunteers dies auch in seinem Haus so respektieren.
Bevor wir unser erstes Reise ABC an unsere Teilnehmer gesendet hatten, hatte Neil die komplette Fassung auf Englisch vorliegen. Wir haben auf seinen Wunsch hin das ABC auch immer wieder aktualisiert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.
--> Die Länge des Kommentars ist begrenzt, den vollständigen Kommentar kannst du hier lesen: www.bit.ly/2YekxqZ