EF Erfahrungen Homestay
Ich (19) habe 2015 und 2017 an Sprachreisen der EF GmbH in einer Länge von jeweils 3 Wochen teil genommen. Die erste Reise ging nach London, die zweite nach Oxford (Abiturvorbereitungskurs) und in beiden Fällen habe ich in Gastfamilien gewohnt.
Vor der ersten Reise waren meine Eltern und ich ehrlich gesagt ziemlich nervös und auch ein wenig unzufrieden, dass die Informationen zur Familie erst relativ spät übermittelt wurden. Die Nervosität lag natürlich aber auch daran, dass es meine erste Reise ohne Bekannte oder Verwandte war. Bei der zweiten Reise war alles viel entspannter. Ein wenig verwundert waren wir außerdem, dass mehrere Wochen nach der Buchung eine zweite Rechnung versandt wurde, mit der der Unterschied des Wechselkurs (Euro - Pfund) ausgeglichen wurde. Hätten wir aber von Anfang an die Buchungsbedingungen anständig durchgelesen, hätten wir darüber aber auch vorher schon Bescheid gewusst. Es war also alles berechtigt und der Betrag war auch nicht sonderlich hoch.
Als die Reise dann endlich los ging, gerat die ganze vorherige Aufregung in Vergessenheit: Alles war super organistiert! Direkt am Flughafen wartete die deutsche EF "Leaderin" im pink-farbenen T-Shirt auf uns und gemeinsam wurde alles erledigt. Nicht einmal an das Ticket musste ich denken, alles wurde übernommen. Genauso sah es am Flughafen in London und Oxford aus: Wir wurden bereits von weiteren pink-farbenen T-Shirts empfangen, die uns inklusive unserer deutschen Leaderin zum Bus brachten. Dieser fuhr uns zuerst zur Schule, wo wir noch einige Dinge bezüglich des Aktivitätenprogramms, des Unterrichts und des nächsten Tages erklärt bekamen. Das ganze war natürlich auf englisch, was für den ein oder anderen am ersten Tag noch ein kleines Problem darstellte. Die deutsche Leiterin war aber natürlich immer dabei um uns bei Fragen weiter zu helfen. Das Beantworten der Fragen, bzw. die Erklärungen waren allerdings seitdem wir den Boden Großbritanniens betraten auch nur noch auf englisch, damit man um das Erlernen der Sprache nicht mehr herum kam ;) Natürlich hatten wir auch für den Notfall die Nummer der Leiterinnen.
Nach der kurzen "Einweisung" wurden diejenigen, die in der Gastfamilie wohnten mit dem Taxi zur Familie gebracht. In London wohnte meine Familie ca. eine halbe Stunde mit der Underground von der Schule entfernt, was für London wirklich nicht weit ist. Außerdem war auch die Underground inklusive des eigenständigen Umsteigens gemeinsam mit den "Host sisters" etwas, was ich nicht so schnell vergessen werde und mich auch selbstständiger gemacht hat. Das Verlaufen und in die Underground in die falsche Richtung einsteigen gehört dazu und wird einem auch von niemandem übel genommen.
Zum Unterricht: Die Kurse in der Schule wurden basierend auf dem zuvor abgelegten Test in A1,A2,B1,B2,C1,C2 eingeteilt. Bei mir war es beide Male so, dass der Unterricht am Anfang zu leicht war, wenn man aber den Lehrer dann darauf ansprach und er der gleichen Meinung ist, wird man in der darauf folgenden Woche in einen schweren Kurs mit meistens auch neuen Schülern gesetzt. Wichtig dabei ist aber, dass man direkt mit den Lehrern spricht, sonst bleibt man durchgehend in einem Kurs, der eigentlich zu geringe Anforderungen stellt und der Lehrer kann keine Gedanken lesen! Der Unterricht hätte meiner Meinung nach nicht besser sein können (vor allem in Oxford). Es wurde viel gesprochen, neue Vokabeln wurden erklärt, das ein oder andere Mal mussten Texte verfasst werden, mit dem IPad bzw. Computer wurde gearbeitet (für listening und reading comprehension, sowie für Vokabel- und Pronounciation- Aufgaben).
Mein Englisch hat sich nach den 3 Wochen stark verbessert. Noch beeindruckender fand ich aber, dass ich überhaupt keine Hemmungen mehr hatte mit anderen Schülern, Lehrern oder meiner Gastfamilie auf Englisch zu kommunizieren. Das zuvorige Gestammel und das lange Überlegen, was ich nun am besten Antworte, kam und kommt immer noch kein einziges Mal mehr vor.
Zur Gastfamilie: Meine Gastfamilie in London hätte freundlicher und zuvorkommender nicht sein können. Mit meiner Gastmutter und ihren Töchtern stehe ich noch immer in Kontakt und habe sie seitdem auch schon zwei mal besucht. Sie sprach mit uns so viel es ging, unternahm Wochenends Ausflüge mit uns, nahm uns mit in die Kirche, schaute englische Filme und Sendungen mit uns, ...
In Oxford war es ein wenig anders... Die Wohnung war zwar ein wenig ordentlicher und größer und die Gastmutter und ihre Tochter waren wirklich nett. Das Engagement was meine vorherige Gastmutter gezeigt hat, hatte diese Familie jedoch nicht. Man merkte ein wenig, dass diese Familie die Schüler nur wegen des Geldes aufnimmt. Da ich aber auch in Oxford eine belgische Host sister hatte, konnte ich wenn ich zuhause war mit ihr Dinge unternehmen. Die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis ein Zimmer am Campus zu bekommen, bestand die ganzen drei Wochen über.
beste Erfahrung: Meine beste Erfahrung an den beiden Reisen war, dass ich viele Menschen aus der ganzen Welt (teilweise auch aus Deutschland) getroffen habe. Jeden Tag mussten wir in der Schule gemeinsam Aufgaben erledigen und nach der Schule haben wir etwas gemeinsam unternommen, sind beispielsweise essen gegangen, haben in der Schule Filme gesehen oder sich Freitags feiern gegangen. In der kurzen Zeit hat man so viel gemeinsam erlebt, dass es unmöglich ist auch nur einen Tag der bei mir insgesamt 6 Wochen zu vergessen. Mit einzelnen Personen stehe ich noch heute in engem Kontakt, mit der gesamten deutschen Gruppe trafen wir uns beispielsweise einige Wochen nach der Reise um gemeinsam auf ein Konzert zu gehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch wenn die Reisen häufig sehr teuer sind und auch das ein oder andere Bus- oder Zugticket oder die hohen Preise der Aktivitäten, die von EF angeboten werden, einen ein wenig zum Staunen bringen, lohnt sich das Geld alle Mal. Noch heute bin ich der Meinung, dass ich in einem Jahr Englischunterricht im Gymnasium weniger gelernt habe als in den 6 Wochen Sprachreise. Auch die Erfahrungen mit Jugendlichen im gleichen Alter sind nicht zu vergessen, weswegen ich bereits nach der ersten Sprachreise der EF Organisation dem Werbeslogan "Es wird der Sommer deines Lebens" vollkommen zustimmen kann.
Vor der ersten Reise waren meine Eltern und ich ehrlich gesagt ziemlich nervös und auch ein wenig unzufrieden, dass die Informationen zur Familie erst relativ spät übermittelt wurden. Die Nervosität lag natürlich aber auch daran, dass es meine erste Reise ohne Bekannte oder Verwandte war. Bei der zweiten Reise war alles viel entspannter. Ein wenig verwundert waren wir außerdem, dass mehrere Wochen nach der Buchung eine zweite Rechnung versandt wurde, mit der der Unterschied des Wechselkurs (Euro - Pfund) ausgeglichen wurde. Hätten wir aber von Anfang an die Buchungsbedingungen anständig durchgelesen, hätten wir darüber aber auch vorher schon Bescheid gewusst. Es war also alles berechtigt und der Betrag war auch nicht sonderlich hoch.
Als die Reise dann endlich los ging, gerat die ganze vorherige Aufregung in Vergessenheit: Alles war super organistiert! Direkt am Flughafen wartete die deutsche EF "Leaderin" im pink-farbenen T-Shirt auf uns und gemeinsam wurde alles erledigt. Nicht einmal an das Ticket musste ich denken, alles wurde übernommen. Genauso sah es am Flughafen in London und Oxford aus: Wir wurden bereits von weiteren pink-farbenen T-Shirts empfangen, die uns inklusive unserer deutschen Leaderin zum Bus brachten. Dieser fuhr uns zuerst zur Schule, wo wir noch einige Dinge bezüglich des Aktivitätenprogramms, des Unterrichts und des nächsten Tages erklärt bekamen. Das ganze war natürlich auf englisch, was für den ein oder anderen am ersten Tag noch ein kleines Problem darstellte. Die deutsche Leiterin war aber natürlich immer dabei um uns bei Fragen weiter zu helfen. Das Beantworten der Fragen, bzw. die Erklärungen waren allerdings seitdem wir den Boden Großbritanniens betraten auch nur noch auf englisch, damit man um das Erlernen der Sprache nicht mehr herum kam ;) Natürlich hatten wir auch für den Notfall die Nummer der Leiterinnen.
Nach der kurzen "Einweisung" wurden diejenigen, die in der Gastfamilie wohnten mit dem Taxi zur Familie gebracht. In London wohnte meine Familie ca. eine halbe Stunde mit der Underground von der Schule entfernt, was für London wirklich nicht weit ist. Außerdem war auch die Underground inklusive des eigenständigen Umsteigens gemeinsam mit den "Host sisters" etwas, was ich nicht so schnell vergessen werde und mich auch selbstständiger gemacht hat. Das Verlaufen und in die Underground in die falsche Richtung einsteigen gehört dazu und wird einem auch von niemandem übel genommen.
Zum Unterricht: Die Kurse in der Schule wurden basierend auf dem zuvor abgelegten Test in A1,A2,B1,B2,C1,C2 eingeteilt. Bei mir war es beide Male so, dass der Unterricht am Anfang zu leicht war, wenn man aber den Lehrer dann darauf ansprach und er der gleichen Meinung ist, wird man in der darauf folgenden Woche in einen schweren Kurs mit meistens auch neuen Schülern gesetzt. Wichtig dabei ist aber, dass man direkt mit den Lehrern spricht, sonst bleibt man durchgehend in einem Kurs, der eigentlich zu geringe Anforderungen stellt und der Lehrer kann keine Gedanken lesen! Der Unterricht hätte meiner Meinung nach nicht besser sein können (vor allem in Oxford). Es wurde viel gesprochen, neue Vokabeln wurden erklärt, das ein oder andere Mal mussten Texte verfasst werden, mit dem IPad bzw. Computer wurde gearbeitet (für listening und reading comprehension, sowie für Vokabel- und Pronounciation- Aufgaben).
Mein Englisch hat sich nach den 3 Wochen stark verbessert. Noch beeindruckender fand ich aber, dass ich überhaupt keine Hemmungen mehr hatte mit anderen Schülern, Lehrern oder meiner Gastfamilie auf Englisch zu kommunizieren. Das zuvorige Gestammel und das lange Überlegen, was ich nun am besten Antworte, kam und kommt immer noch kein einziges Mal mehr vor.
Zur Gastfamilie: Meine Gastfamilie in London hätte freundlicher und zuvorkommender nicht sein können. Mit meiner Gastmutter und ihren Töchtern stehe ich noch immer in Kontakt und habe sie seitdem auch schon zwei mal besucht. Sie sprach mit uns so viel es ging, unternahm Wochenends Ausflüge mit uns, nahm uns mit in die Kirche, schaute englische Filme und Sendungen mit uns, ...
In Oxford war es ein wenig anders... Die Wohnung war zwar ein wenig ordentlicher und größer und die Gastmutter und ihre Tochter waren wirklich nett. Das Engagement was meine vorherige Gastmutter gezeigt hat, hatte diese Familie jedoch nicht. Man merkte ein wenig, dass diese Familie die Schüler nur wegen des Geldes aufnimmt. Da ich aber auch in Oxford eine belgische Host sister hatte, konnte ich wenn ich zuhause war mit ihr Dinge unternehmen. Die Möglichkeit, gegen einen Aufpreis ein Zimmer am Campus zu bekommen, bestand die ganzen drei Wochen über.
beste Erfahrung: Meine beste Erfahrung an den beiden Reisen war, dass ich viele Menschen aus der ganzen Welt (teilweise auch aus Deutschland) getroffen habe. Jeden Tag mussten wir in der Schule gemeinsam Aufgaben erledigen und nach der Schule haben wir etwas gemeinsam unternommen, sind beispielsweise essen gegangen, haben in der Schule Filme gesehen oder sich Freitags feiern gegangen. In der kurzen Zeit hat man so viel gemeinsam erlebt, dass es unmöglich ist auch nur einen Tag der bei mir insgesamt 6 Wochen zu vergessen. Mit einzelnen Personen stehe ich noch heute in engem Kontakt, mit der gesamten deutschen Gruppe trafen wir uns beispielsweise einige Wochen nach der Reise um gemeinsam auf ein Konzert zu gehen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch wenn die Reisen häufig sehr teuer sind und auch das ein oder andere Bus- oder Zugticket oder die hohen Preise der Aktivitäten, die von EF angeboten werden, einen ein wenig zum Staunen bringen, lohnt sich das Geld alle Mal. Noch heute bin ich der Meinung, dass ich in einem Jahr Englischunterricht im Gymnasium weniger gelernt habe als in den 6 Wochen Sprachreise. Auch die Erfahrungen mit Jugendlichen im gleichen Alter sind nicht zu vergessen, weswegen ich bereits nach der ersten Sprachreise der EF Organisation dem Werbeslogan "Es wird der Sommer deines Lebens" vollkommen zustimmen kann.
EF Sprachreisen