EVE Tourist-Information
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Nationalsozialismus in Weimar
S.g.D.u.H.,
ich habe heute bereits eine Bewertung abgegeben. Die angekündigte mail Ihrerseits ist bis jetzt bei mir nicht eingegangen. Sollte es Probleme mit der Übertragung gegeben haben, bitte ich um Nachricht, damit ich eine neue Bewertung abgeben kann. M.f.G. U. Schmidt-Arras, stv. Schulleiter
Nachdem meine erste Bewertung offensichtlich nicht bei Ihnen eingegangen ist, wiederhole ich diese: Ihr Herr Senn wirkte äußerst uninspiriert, zeigte lediglich das Gauforum mit der Dauerausstellung und das Hotel Elefant. Es gibt mehr Zeugnisse der NSDAP in Weimar ! Insgesamt wirkte er auf mich inkompetent. Die zweite Gruppe mit Frau Gnauck bestätigte unseren Eindruck. € 90,00 für 1 1/2 Stunden sind ein stolzer Preis ! Über Ihre Agentur werde ich keine Führung mehr buchen !
U.Schmidt-Arras, stv. Schulleiter
Sehr geehrter Herr Arras, zunächst bedauern wir, dass Sie mit der Leistung nicht zufrieden waren. Wenn Sie jedoch Ihre Beschwerde einfach an fremde Firmen senden, die Ihre Email erst mit Verzögerung an uns weiterleiten muss, dann bitten wir um Verständnis, dass wir nicht zeitnah reagieren konnten. Wir haben mit Herrn Senn gesprochen, ihn auch um eine schriftliche Stellungnahme gebeten und möchten hier unkommentiert kurz seine Antwort veröffentlichen:
"Meiner Einschätzung nach war die Gruppe nicht wirklich bei der Sache. Wir waren nach dem Standort Gauforum am deutschen Nationaltheater, weiter Schillerhaus, Goethehaus, dann Marktplatz mit H. Elephant. Entgegen der vorherigen Ansage, wieder zum Ausgangsort zurückzukehren, wurde kurzfristig beschlossen, auf dem Marktplatz zu verbleiben. Auf meinen Hinweis, das ehem. Gestapo-Quartier damit auszulassen, ging man nicht ein. Ziemlich schnell hat sich die Gruppe dann aufgelöst, eine Verabschiedung, wie sonst üblich fiel aus. Zudem kam der Bus 11:30, die Führung begann erst 20 Min. später, jemand brauchte noch etwas aus der Apotheke, die Aufteilung der Gruppen brauchte Zeit. Es ist auch unhöflich, die Ausführungen des Stadtführers durch reichliche Handyaktivitäten immer wieder zu unterbrechen, sei es um meine Ausführungen zu überprüfen oder anderweitig." H.P. Senn