born2climb
Basierend auf 189 Bewertungen
Guter Klettersteig-Basiskurs (Via Ferrata) in Schriesheim
Für meinen ersten Klettersteig-Kurs war ich im Schriesheimer Steinbruch unterwegs. Die Buchung per Vorkasse hatte mich erst etwas zögern lassen, hat sich vor Ort aber als völlig unbegründet herausgestellt.
Los ging es am „Parkplatz zum Klettern“. Trainer Ralf vermittelt den Stoff ohne Hektik und mit viel Praxiserfahrung. Sowohl bei der Sicherheitsausrüstung als auch in der Felswand fühlte ich mich gut begleitet.
Ich hatte den Großen Basiskurs gebucht – dadurch bleibt man etwas länger am Fels und lernt zusätzlich das Abseilen sowie die Partnersicherung. Für mich hat sich das absolut gelohnt!
PRAKTISCHE BEOBACHTUNGEN FÜR EUCH:
1. Rucksack: Lasst euch von der Formulierung "größerer Rucksack" in der Bestätigung nicht verunsichern – ein gewöhnlicher Alltagsrucksack reicht locker.
2. Verpflegung: Oben im Klettergebiet gibt es keinerlei Verpflegungsmöglichkeiten – ihr müsst also alles selbst mitbringen! Es reicht aber ein gutes Frühstück zu Hause. Ich hatte viel zu viel dabei; im Rückblick genügen je nach Temperatur 1 bis 2 Liter Wasser, etwas Obst (z. B. Äpfel/Bananen) und ein kleiner Snack wie Müsli oder Brot.
3. Müll: Nehmt eine kleine Mülltüte mit, um eure Reste wieder einzupacken – wir sind dort mitten im Naturschutzgebiet.
Wir waren zu siebt in der Gruppe, was eine prima Dynamik ergab. Nach dem Klettern gingen wir noch auf einen gemeinsamen Kaffee und tauschten unsere Erinnerungsfotos aus.
Hallo Der Graue 😉,
whow, vielen Dank für Deine umfangreiche Rezension mit den vielen hilfreichen Tipps für künftige Kursteilnehmer. Klasse!
Lediglich das mit dem "gewöhnlichen Alltagsrucksack“ kommt so erfahrungsgemäß nicht hin. Alleine die Leihausrüstung wiegt bis zu 5 kg, dazu noch Wasserflasche(n), Regenjacke, Proviant... Beim Klettersteigkurs empfehlen wir ein Rucksack-Volumen von 30 Litern, bei Kletterkursen sollten es 40 Liter Volumen sein. Kleinere Rucksäcke funktionieren tatsächlich auch, zur Not muss man halt Sachen außen dranhängen (macht man normalerweise nicht) oder die 250 Höhenmeter in der Hand den Berg hochtragen. Das hat in der Vergangenheit irgendwie auch immer geklappt.
Mit sportlichem Gruß, Ralf